Das improvisierte Lied über Barthaare und keine Barthaare
Das improvisierte Lied über Barthaare und keine Barthaare
Unter dem Gedanken „Was Twitter kann, können Blogs schon lange“ hatte ich die Idee für eine Aktion, bei der hoffentlich – wie bei Twitter – ebenso viele mitmachen, wenn sie sich etablieren sollte:
Follow Friday jetzt auch für Blogs
Unter den Twitterern hat sich eine schöne Tradition gebildet, freitags immer kurz ein bis fünf andere Twitterer vorzustellen, deren Tweets man folgen sollte. Das kann man auch auf Blogs übertragen. Wem das zu Twitterspeak ist, hier im Klartext:
Jeden Freitag werde ich Blogs vorstellen, die ich für lesenswert und empfehlenswert halte. Wenn andere das ebenfalls tun, gibt es Freitags immer einen Haufen zu entdecken. Wer an der Aktion mitmachen will ist natürlich herzlich eingeladen das obige Logo zu verwenden. Der Permalink zu diesem Artikel, um das ganze zu erklären, ist https://uiuiuiuiuiuiui.de/follow-friday-fuer-blogs.
Meine Empfehlungen wird man immer unter https://uiuiuiuiuiuiui.de/category/follow-friday finden.
Also legen wir los:
Für den ersten Follow Friday empfehle ich einen meiner Lieblingsblogs:
Hier schreibt meist Lukas Heinser, der unter anderem auch beim Bildblog tätig ist, schätzungsweise über Themen, die genau ihn interessieren – also ohne jegliche Verpflichtungen anderen gegenüber. Allein das finde ich schon gut, so mache ich das ja auch. Er schreibt allerdings so interessant, dass man nichts verpassen will und hat großartige Ideen, wie zum Beispiel schöne Brückenbilder zum Brückentag, unter dem Motto „Ja ihr könnt mich mal“ die abwegigsten Obama-Verweise (z.B. hier und mit eigenem Blog hier) und die Auflistung von Nazivergleichen.
(Hier muss ich dann doch kurz meinen Obama Nazivergleich einfügen)
Außerdem interessiert er sich sehr für Musik, rezensiert Konzerte, die er besucht, postet Videoblogs und ist der einzige Blogger, der über Dinslaken schreibt. Aber das verzeiht man ihm gerne.
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Macht mit beim „Follow Friday für Blogs“ und stellt freitags eure Lieblingsblogs vor:
Ich dachte eigentlich, ich hätte den gestrigen Freitag, den 13. gut überstanden. Aber das Schicksal wollte mich wohl erst am darauffolgenden Tag quälen. Ich musste nämlich zur Bank, Geld abheben, es wurde mal wieder Zeit. Ich schob die EC-Karte in den Automaten und mir fiel der PIN nicht mehr ein – schließlich hatte ich ihn seit ca. 2 Monaten nicht mehr gebraucht, denn ich war ja auf dem Schiff. Außerdem bin ich in der Zwischenzeit ein weiteres Jahr älter geworden und die Demenz naht mit schnellen Schritten.
Ich überlegte also lange und breit. Mir geisterten Gruppen von 4 Ziffern im Kopf herum, aber welche von denen war nun die EC-Karten PIN-Nummer und nicht die Kreditkarten-PIN-Nummer, oder die Nummer der anderen Kreditkarte, der Bahncard-Code, Das Mobiltelefon-PIN, der Anrufbeantworter-PIN-Code oder der Kreditkarten-Servicehotline-PIN? Und auch wenn ich die richtigen 4 Ziffern heraussuchen würde, in welcher Reihenfolge kämen sie denn dann?
Ich entschied mich für das, was mir am Sichersten erschien und tippte prompt die falsche Nummer.
Ich habe ja gelernt, wenn man 3 mal die falsche Nummer eingibt, behält der Automat die Karte. Also wagte ich einen weiteren Versuch, 2 hatte ich ja noch. Und jetzt war ich mir auch sicher. Allerdings lag ich mit Sicherheit wieder falsch.
Die Karte kam zwar wieder heraus, aber der Automat teilte mir mit, ich hätte meine Nummer mehrfach falsch eingegeben, meine Filiale könnte mir weiterhelfen. Ah ja, übermorgen, am Montag.
Ich dachte nicht, dass die Karte gesperrt sei und ging später am Tag im Supermarkt einkaufen und zückte die Karte zum Bezahlen. Weil ich ja kein Idiot bin, schrieb ich mir vorher den PIN-Code auf, nachdem ich ihn in meinen geheimen Unterlagen nachschaute.
Nachdem der Kassierer alle meine Waren eingescannt hatte und mein Leergut annahm, davor aber erst einen neuen Plastikflaschensack auftreiben musste, was einige Zeit in Anspruch nahm und die Schlange hinter mir immer länger werden ließ, nahm er meine Karte und ich durfte die Nummer eingeben. Um keinen Fehler zu machen, schaute ich noch einmal auf meinem Spickzettel nach.
„Systemfehler – Kann von Karte nicht abbuchen“ sagte die Maschine und der Kassierer wiederholte dies. Mist, hatte die fiese Commerzbank also doch meine Karte gesperrt. Nach 2 Versuchen statt 3. Na die werden sich was anhören müssen am Montag! Am Montag Nachmittag, denn am Vormittag habe ich bereits Termine! Hoffentlich machen die nicht um 16.00 Uhr schon zu.
„Tja, was nun?“ fragte ich den Kassierer, der dummerweise mich genau im gleichen Moment „Tja, was nun?“ fragte. Er meinte dann, ich könne bar bezahlen, aber Bargeld hatte ich nicht, denn ich konnte ja vorhin keines abheben, weil ich den Code nicht wusste Ich fragte ihn, ob man mit Kreditkarte zahlen könne, aber das verneinte er.
„Dann weiß ich auch nicht weiter“, meinte ich. Er fragte, ob ich vielleicht noch eine andere EC-Karte hätte und da fiel mir ein, dass die Barclays Bank mir tatsächlich mal eine EX-Karte gab, so als Nettigkeit obendrein mit den Kreditkarten. Die hatte ich auch tatsächlich dabei, aber da ich sie noch nie vorher benutzt hatte, wusste ich den Code auf keinen Fall.
Leichtes Unbehagen machte mir auch, dass ich die Gebühren der EC-Karten-Buchung der Barclays Bank nicht kenne, ich fürchte nämlich, da es nicht mit einem Girokonto verbunden war, dass die Gebühren recht hoch sind. Ich schlug dem Kassierer vor den Wagen kurz stehen zu lassen und in meiner Wohnung die Pinnummer zu suchen. Ich sollte den Einkaufswagen aber erst wieder in den Supermarkt hineinfahren.
Kurze Zeit später kam ich zurück, hoffentlich mit der richtigen Nummer und suchte Blickkontakt mit dem Kassierer. Der sagte mir, dass alle Waren nochmal eingescannt werden müssten, anders ginge das nicht, er habe alles stornieren müssen, sonst hätte er so lange niemand bedienen können. Gut, also nahm ich den Wagen und stellte mich wieder hinten an. Jetzt war die Schlange natürlich so richtig lang – Murphy’s Law.
Also wurde nochmal alles aufwendig eingescannt, die Zweitkarte gezückt, der anderen Code eingegeben und die Abbuchung … funktionierte wieder nicht.
Nun ja, aller guten Dinge sind drei, ich bin dann eben zu einem Geldautomaten gegangen, habe mir mit meiner Kreditkarte Geld besorgt und bin zurück, um die Ware ein drittes Mal auf das Band zu legen, um bar zu bezahlen.
Und das alles nur, um Toilettenpapier zu kaufen. Scheiße.
Sowohl Musik und Text wurden im Moment der Aufnahme improvisiert. Hier das Texttranskript zum mitsingen:
Heut‘ sing ich mal ein Lied und zwar so richtig schnell,
es ist zwar nicht mein Stil doch es geht um Death Metal.
Schwarz gekleidete Rocker schlagen sich beim Headbanging die Köppe ein,
ich finde die Musik zwar interessant, doch ich lass es lieber sein.
Es gibt Heavy Metal, Speed Metal, Death Metal, Breath Metal, Black Metal, White Metall.
und Dark Metal, Funk Metal, Happy Metal, Hippie Metal, Punk Metal, jedenfalls alle Arten von Metall!
Pippi Metal, Techno Metal, Grunge Metal, Schranz Metal, Christian Metal, Elefanten-Metall.
Und es gibt Satan-Metal, Baby-Metal, Elefanten-Metal, die ham‘ doch alle einen Knall
Bei vielen Death Metal’ern woll’n sich die Leute über den vielen Lärm beschwer’n,
doch als Musikwissenschaftler muss ich mal etwas dahinter erklär’n,
viele Heavy Met’ler sind nämlich in echt wirklich Virtuosen
Und alle Jazz-Musikanten machen sich vor ihnen in die Hosen
Es gibt Kaffee Metal, Titten Metal, Folk Metal, Fuck metal, Extreme Metal, Cool Metall.
Doom Metal, Gothic Metal, Grind Metal, Core Metal, Industrial Metal.
Es gibt True Metal, Viking Metal, Nazi Metal, False Metal, nu Metall, die ham‘ doch alle einen Knall,
jedenfalls gibt es alle Arten von Metall
Neu: Song über Heavy Metal – Downloadlink für das Lied als mp3.
Das improvisierte Lied zum Freitag, heute in der Psycho-Slam Poetry-Free Jazz-Edition. Sowohl Text als auch Musik sind im Moment der Aufnahme komplett improvisiert.
Neu: Hier der Text von dem Lied:
Ein kleiner Ball geht auf eine große Reise
dabei wird er immer größer, auf eine komische Weise
Er nimmt immer mehr an Gewicht und Masse zu
er ist bald groß, wie die Erde
doch irgendwann ist er zu groß und platzt
und weil er ein Franzose ist, sagt er „merde“
Drum lernt, werdet nicht zu groß,
nehmt Euch einfach nicht zu viel vor.
Wenn man zu große Pläne hat,
dann platzen sie, also kommt dem zuvor
Der kleine Ball war jetzt kleiner als zuvor,
er war nur noch ein kleines Fetzchen
Er musste erst mal überlegen, was er jetzt tun sollte
also nahm er sich die Zeit und setztchen jetzt hin
Da dachte er, hier war ich nun mit meinen großen Plänen
und jetzt sind sie alle geplatzt
Also fang ich nochmal klein an
aber passe auf, dass ich nicht übers Ziel hinausschieß
Es ist ja nicht verkehrt, etwas hoch zu greifen
doch man muss dabei aufpassen, dass man nicht auf der Strecke bleibt
Also verfolgt ruhig Eure Träume aber bleibt dabei realistisch
Ich singe hier wie so ein blöder Lehrer und erzähle Euch was vom Pferd,
vielleicht stimmt das mit dem kleinen Ball auch nicht und was ich sage klingt belehrend, doch ist verkehrt.
Neu: Hier ist der Downloadlink, falls jemand das Video als Quicktime-Datei herunterladen will.
Neu: Hier ist der Downloadlink für das Lied als mp3.
Das improvisierte Lied zum Freitag. Text und Musik sind im Moment der Aufnahme komplett improvisert.
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